Studio Stories: Kirsten Treis

Zwei große Leidenschaften hat Kirsten Treis: die Malerei und den Garten.
Letzterer liefert ihr immer wieder Motive für die erstere.
Und der Umgang mit Pinsel und Farbe schärft ihren Blick für die Besonderheiten und Schönheiten in ihrer Umwelt.
So werden nicht nur Pflanzen zum Gegenstand ihrer Werke, sondern auch Momente, die sie auf Ausflügen in die Umgebung und auf Reisen erlebt: Das kann ein schneereicher Wintertag im Wald sein, Kinder beim Spiel, Spiegelungen im Schlossweiher, Pelikane im Kölner Zoo, stattliche Kaltblüter bei einem Besuch im Museumsdorf Kommern, das Spiel der Wellen bei einem Dänemarkurlaub, Strandszenen mit Familie, Dünentälchen, Möwen am Spülsaum …
Kirsten Treis ist im wahrsten Sinne des Wortes ein bodenständiger Mensch, der die spannenden Augenblicke in den kleinen Dingen um sie herum entdeckt.
Dass die Werke noch einen zusätzlichen Zauber ausstrahlen, liegt nicht nur an den besonderen Bildausschnitten, die sie bei ihren Kompositionen wählt, sondern auch an der Farbwahl und der ihr eigenen Malweise.
Kirsten Treis nimmt uns mit in ihr Bonner Atelier und zeigt, wo ihre Malereien entstehen:

Wie sieht Dein Arbeitsplatz aus?

Mein Arbeitsplatz ist Bestandteil unserer Wohnung, in der ich mit meinem Mann, unseren zwei Kindern und Haustieren lebe und arbeite. Ich finde prima, die aktuellen Bilder ständig um mich zu haben und sie in unterschiedlichen Stimmungen wirken zu lassen.

Woran arbeitest Du gerade?

Derzeit erweitere ich eine kleinformatige Pflanzen-Serie (18cm x 24cm). Die ersten Bilder sind 2016 entstanden. Mit Abständen sind jeweils weitere Arbeiten hinzugekommen. Dieses Jahr habe ich das erste Mal Insekten auf Leinwand gebannt.

Außerdem warten Frühlingslandschaften auf eine Umsetzung in Farbe. Nicht so einfach …

Was hängt bei Dir an der Wand?

Ein paar alte Bilder von mir, die meinem Mann gehören, ein paar Bilder, die ich mir gekauft habe, ein paar Fotos, ein paar Kindergemälde und -basteleien und Praktisches. Und dazwischen Luft.

Was machst Du, wenn Du eine Pause brauchst?

Was machst Du, wenn Du eine Pause brauchst, Kirsten Treis?

Zupfen, pflanzen, mich an unserer lebendigen grünen Oase freuen … Mir einen Kaffee kochen und das aktuelle Werk mit Abstand betrachten.

 

Vielen Dank für das Interview, Kirsten Treis!

Vielen Dank für das Interviw, Kirsten Treis!

Stiftung Kunstfonds

STIPENDIEN UND PROJEKTFÖRDERUNG  FÜR  BILDENDE KÜNSTLERINNEN  UND KÜNSTLER
Bildende Künstlerinnen und Künstler können sich bei der Stiftung Kunstfonds um ein Arbeitsstipendium (18.000 Euro) oder um einen Projektkostenzuschuss bis maximal 25.000 Euro bewerben. Außerdem stehen Mittel für Einzelkataloge und die Erarbeitung von Werkverzeichnissen zur Verfügung.
Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2012

 

 

Anträge können nur bildende Künstlerinnen und Künstler mit ständigem Wohnsitz in Deutschland stellen. Eine Bewerbung ist alle zwei Jahre zulässig. Weiterlesen